tut_nur_so // just_pretending Comments http://tutnurso.blogsport.de normal_geschichten Sun, 22 Oct 2017 19:39:34 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Heng http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1601 Thu, 16 May 2013 16:50:11 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1601 Ich hab mich in den Beschreibungen der Situationen ein Stück weit selber finden können. Mir sind solche Übergriffe in ähnlichen Kontexten auch passiert, ich fand es jedes Mal schwer, damit umzugehen und habe selten tatsächlich den Mund aufbekommen. Besonders die Aussage, dass das Queersein nicht als gemeinsamer Kontext gelesen werden sollte, hat mich zum Nachdenken gebracht. Es mag sein, dass solche Annäherungen unter dem Schein "Ich bin sowieso schwul und habe kein Interesse an dir als Cisfrau" als in Ordnung befunden werden und nicht weiter hinterfragt werden. Selbst, wenn sie nicht sexuell gemeint sind, bedeutet es ja nicht, dass für mich keine Grenze überschritten wird. Wenn ich an gewissen Punkten von gewissen Personen nicht berührt werden möchte, dann hängt das nicht damit zusammen, dass ich "prüde" oder "steif" bin, sondern, dass ich mich einfach unwohl fühle und das Recht habe, über meinen eigenen Körper zu bestimmen. Ich hab mich in den Beschreibungen der Situationen ein Stück weit selber finden können. Mir sind solche Übergriffe in ähnlichen Kontexten auch passiert, ich fand es jedes Mal schwer, damit umzugehen und habe selten tatsächlich den Mund aufbekommen.
Besonders die Aussage, dass das Queersein nicht als gemeinsamer Kontext gelesen werden sollte, hat mich zum Nachdenken gebracht. Es mag sein, dass solche Annäherungen unter dem Schein „Ich bin sowieso schwul und habe kein Interesse an dir als Cisfrau“ als in Ordnung befunden werden und nicht weiter hinterfragt werden. Selbst, wenn sie nicht sexuell gemeint sind, bedeutet es ja nicht, dass für mich keine Grenze überschritten wird. Wenn ich an gewissen Punkten von gewissen Personen nicht berührt werden möchte, dann hängt das nicht damit zusammen, dass ich „prüde“ oder „steif“ bin, sondern, dass ich mich einfach unwohl fühle und das Recht habe, über meinen eigenen Körper zu bestimmen.

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by: Tori http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1500 Mon, 29 Oct 2012 12:58:37 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1500 Erstmal will ich sagen, dass mir das sehr leid tut! Und dass ich hoffe, dass Du trotzdem in Zukunft noch Spaß in queeren Räumen haben kannst - egal in welcher Kostümierung und in welchem Kontext. Der TExt hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Leider treten derartige Situationen so häufig auf, dass ich (Cis Frau, weiß, unauffällig) sie kaum mehr wahrnehme. Das liegt zum einen daran, dass ich keine Gewaltbetroffene bin. Aber zum anderen ist mein wenig-Wahrnehmen auch ein klarer Indikator dafür, dass diese Übergriffe so alltäglich sind, dass sie nach und nach Selbstbild verändert haben- steter Tropfen höhlt den Stein eben. Die Idee mit dem "sich vorher mit vertrauten Menschen auf Zeichen einigen die eine ungute Situation darstellen" gefällt mir, da eine solche interne Absprache einen wohl bestmöglich auf derartige Fälle vorbereitet bzw. zumindest das Gefühl gibt, einen Plan B zu haben. Trotzdem denke ich, dass eine solche Situation oft so schnell und unverhersehbar abläuft, dass man es gar nicht schafft, sie rechtzeitig emotional zu begreifen, geschweige denn in irgendeiner gerichteten Art und Weise zu reagieren. Am Ende neigt man dazu, sein eigenes Verhalten aus unzulänglich zu betrachten bzw. ärgert sich eventuell noch mehr als ohne vorher aufgespannte Möglichkeit, nicht wie vorgenommen reagiert zu haben. Vielleicht sollte man sich überlegen, wie man bzw. das Umfeld mit einer Person umgeht, die bereits die Grenzen überschritten hat - es muss doch noch eine bessere Lösung geben, als im selben Raum aus Schock oder Trotz ausharren zu müssen, ohne das der/die Grenzüberschreitender_in die Konsequenzen tragen muss. Wahrscheinlich ist der Person überhaupt nicht bewusst, wie schlimm sich dies für den/die Betroffene_nanfühlen kann bzw. sicherlich ist weiß sie nicht, wo Ihre Grenzen sind, deshalb wäre ein Hinweis eine gute Strategie die einem auch ein wenig aus der Ohnmachtssituation hinauskatapultieren könnte - wenn es nicht so verdammt schwierig wäre, im Nachhinein nochmal auf die Person zuzugehen und womöglich sogar als "Spaßbremse" mit einer brüsken Reaktion abgefertigt zu werden und somit eine weitere unangenehme Situation verdauen zu müssen. Ich meine damit jetzt nicht, dass die betroffende Person in der "Erziehungspflicht" ist - dies ist sicherlich ein Problem das nicht auf die Einzelperson abwgewälzt werden darf (da sind ganz klar die Veranstaltenden gefragt) - aber trotzdem sollte es doch Möglichkeiten geben, die Situation dann nachträglich so "angenehm" wie möglich zu gestalten - mit einer übergriffigen Person im selben Raum zu verharren gehört zumindest nicht dazu. Deshalb wären Ansprechpartner_innen von Seiten der Veranstaltung hilfreich, die diese Aufgabe übernehmen könnten. Diese müssten geschult sein, um den Betroffenen durch Inkompetenz nicht noch mehr Steine in den Weg zu legen. Es sollte generell in queeren Räumen von "offizieller" Seite verstärkt ein Awareness Konzept gefahren werden - einfach, um die Last von den Schultern der einzelnen zu nehmen, damit diese sich eben vor einer Party usw. nicht wie vor einer "Schlacht" gegen alle Eventualitäten Wappnen müssen, sondern einigermaßen entspannt sein können. Die Frage ist nur, inwiefern dies umgesetzt werden kann. Vielleicht wäre das ein Thema für Euren Podcast, da ein Brainstorming zu machen was möglich und notwendig ist (und wie man dies an die Veranstaltenden herantragen kann) und auch bereits vorhandene Awareness-Konzepte kritisch zu durchleuchten?! Liebe Grüße, Tori Erstmal will ich sagen, dass mir das sehr leid tut! Und dass ich hoffe, dass Du trotzdem in Zukunft noch Spaß in queeren Räumen haben kannst – egal in welcher Kostümierung und in welchem Kontext.
Der TExt hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Leider treten derartige Situationen so häufig auf, dass ich (Cis Frau, weiß, unauffällig) sie kaum mehr wahrnehme. Das liegt zum einen daran, dass ich keine Gewaltbetroffene bin. Aber zum anderen ist mein wenig-Wahrnehmen auch ein klarer Indikator dafür, dass diese Übergriffe so alltäglich sind, dass sie nach und nach Selbstbild verändert haben- steter Tropfen höhlt den Stein eben.

Die Idee mit dem „sich vorher mit vertrauten Menschen auf Zeichen einigen die eine ungute Situation darstellen“ gefällt mir, da eine solche interne Absprache einen wohl bestmöglich auf derartige Fälle vorbereitet bzw. zumindest das Gefühl gibt, einen Plan B zu haben. Trotzdem denke ich, dass eine solche Situation oft so schnell und unverhersehbar abläuft, dass man es gar nicht schafft, sie rechtzeitig emotional zu begreifen, geschweige denn in irgendeiner gerichteten Art und Weise zu reagieren.
Am Ende neigt man dazu, sein eigenes Verhalten aus unzulänglich zu betrachten bzw. ärgert sich eventuell noch mehr als ohne vorher aufgespannte Möglichkeit, nicht wie vorgenommen reagiert zu haben.

Vielleicht sollte man sich überlegen, wie man bzw. das Umfeld mit einer Person umgeht, die bereits die Grenzen überschritten hat – es muss doch noch eine bessere Lösung geben, als im selben Raum aus Schock oder Trotz ausharren zu müssen, ohne das der/die Grenzüberschreitender_in die Konsequenzen tragen muss.
Wahrscheinlich ist der Person überhaupt nicht bewusst, wie schlimm sich dies für den/die Betroffene_nanfühlen kann bzw. sicherlich ist weiß sie nicht, wo Ihre Grenzen sind, deshalb wäre ein Hinweis eine gute Strategie die einem auch ein wenig aus der Ohnmachtssituation hinauskatapultieren könnte – wenn es nicht so verdammt schwierig wäre, im Nachhinein nochmal auf die Person zuzugehen und womöglich sogar als „Spaßbremse“ mit einer brüsken Reaktion abgefertigt zu werden und somit eine weitere unangenehme Situation verdauen zu müssen.

Ich meine damit jetzt nicht, dass die betroffende Person in der „Erziehungspflicht“ ist – dies ist sicherlich ein Problem das nicht auf die Einzelperson abwgewälzt werden darf (da sind ganz klar die Veranstaltenden gefragt) – aber trotzdem sollte es doch Möglichkeiten geben, die Situation dann nachträglich so „angenehm“ wie möglich zu gestalten – mit einer übergriffigen Person im selben Raum zu verharren gehört zumindest nicht dazu.

Deshalb wären Ansprechpartner_innen von Seiten der Veranstaltung hilfreich, die diese Aufgabe übernehmen könnten. Diese müssten geschult sein, um den Betroffenen durch Inkompetenz nicht noch mehr Steine in den Weg zu legen.
Es sollte generell in queeren Räumen von „offizieller“ Seite verstärkt ein Awareness Konzept gefahren werden – einfach, um die Last von den Schultern der einzelnen zu nehmen, damit diese sich eben vor einer Party usw. nicht wie vor einer „Schlacht“ gegen alle Eventualitäten Wappnen müssen, sondern einigermaßen entspannt sein können. Die Frage ist nur, inwiefern dies umgesetzt werden kann. Vielleicht wäre das ein Thema für Euren Podcast, da ein Brainstorming zu machen was möglich und notwendig ist (und wie man dies an die Veranstaltenden herantragen kann) und auch bereits vorhandene Awareness-Konzepte kritisch zu durchleuchten?!

Liebe Grüße,
Tori

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by: Hatr.org — Wie Maskulisten den Feminismus unterstützen ¦ Medienelite http://tutnurso.blogsport.de/2009/12/12/menscheln-20/#comment-1498 Mon, 22 Oct 2012 11:55:40 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2009/12/12/menscheln-20/#comment-1498 [...] “Sexistische Kackscheiße” ist seit einer Aufkleber- und Plakataktion der AG Gender Killer vor einigen Jahren ein feststehender Ausdruck für die großen und kleinen, die subtilen und offenen Sexismen, stereotypen Repräsentationen und frauen-lesben-trans*-feindlichen Artikulationen, die uns in der Öffentlichkeit ständig umgeben. Das Leben ist kein Ponyhof, und so bleiben auch queer-/feministische Blogs nicht verschont von Leuten, die meinen, ihren Mist in die Kommentarspalten kippen zu müssen. Die Diskussion um den Umgang mit Hasskommentaren im Netz ist keine neue. Immer wieder wird von Queer-/Feminist_innen auf Veranstaltungen wie der Re:publica 3, in Blogartikeln 4 oder dem Gendercamp überlegt, wie mit dem Hass, der uns im Netz entgegenschwemmt, sinnvoll umgegangen werden kann. Sollen wir uns auf Diskussionen einlassen? Wann fangen wir an zu löschen oder löschen wir konsequent jeden Kommentar, der eine konstruktive Diskussion verhindern könnte? Oder wäre es besser, auch die drastischen Kommentare stehen zu lassen, damit allen bewusst wird, womit sich Blogger_innen tagtäglich konfrontiert sehen? Aber sind die paar antifeministischen Hass-Kommentator_innen überhaupt in irgendeiner Weise repräsentativ für den Zustand der Gesellschaft? Trollkommentare stören nicht nur die Diskussionskultur auf Blogs und anderen Internetseiten, sie verbreiten nicht selten auch diskriminierende Inhalte, die die Blogbetreiber_innen und ihre Leser_innen verletzen. Hinzu kommen persönliche Beleidigungen, Beschimpfungen und explizite Gewaltandrohungen, mit denen die Autor_innen umgehen müssen und die im Übrigen nicht nur in Form von Kommentaren, sondern auch per Email an sie gerichtet werden. [...] […] “Sexistische Kackscheiße” ist seit einer Aufkleber- und Plakataktion der AG Gender Killer vor einigen Jahren ein feststehender Ausdruck für die großen und kleinen, die subtilen und offenen Sexismen, stereotypen Repräsentationen und frauen-lesben-trans*-feindlichen Artikulationen, die uns in der Öffentlichkeit ständig umgeben. Das Leben ist kein Ponyhof, und so bleiben auch queer-/feministische Blogs nicht verschont von Leuten, die meinen, ihren Mist in die Kommentarspalten kippen zu müssen. Die Diskussion um den Umgang mit Hasskommentaren im Netz ist keine neue. Immer wieder wird von Queer-/Feminist_innen auf Veranstaltungen wie der Re:publica 3, in Blogartikeln 4 oder dem Gendercamp überlegt, wie mit dem Hass, der uns im Netz entgegenschwemmt, sinnvoll umgegangen werden kann. Sollen wir uns auf Diskussionen einlassen? Wann fangen wir an zu löschen oder löschen wir konsequent jeden Kommentar, der eine konstruktive Diskussion verhindern könnte? Oder wäre es besser, auch die drastischen Kommentare stehen zu lassen, damit allen bewusst wird, womit sich Blogger_innen tagtäglich konfrontiert sehen? Aber sind die paar antifeministischen Hass-Kommentator_innen überhaupt in irgendeiner Weise repräsentativ für den Zustand der Gesellschaft? Trollkommentare stören nicht nur die Diskussionskultur auf Blogs und anderen Internetseiten, sie verbreiten nicht selten auch diskriminierende Inhalte, die die Blogbetreiber_innen und ihre Leser_innen verletzen. Hinzu kommen persönliche Beleidigungen, Beschimpfungen und explizite Gewaltandrohungen, mit denen die Autor_innen umgehen müssen und die im Übrigen nicht nur in Form von Kommentaren, sondern auch per Email an sie gerichtet werden. […]

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by: tutnurso http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1494 Sat, 20 Oct 2012 16:17:43 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1494 Hui! Vielen lieben Dank für all eure Reaktionen und geteilten Gedanken, welche Umgangsstrategien ihr verfolgt oder vorschlagt! Ich teile die Einschätzung von Leah mit dem Song von Maj im Hintergrund, dass ein Austausch über solche Situationen jenseits von ebendiesen wichtig ist, um ein Gefühl füreinander entwickeln zu können, auf das dann in entsprechenden Situationen gebaut/vertraut werden kann. Oder, wie magda meinte, in das saure Äpfelchen beißen lernen und ggf. einen verständlislosen Blick ernten auf die Frage, ob sich eine Person gerade wohl mit einer Situation fühlt. Und auch bei mir (@ femmeinista & Gernot) läuft es darauf hinaus, GRRRRRRRRen zu üben und als schnelle Reaktion greifbarer zu haben. Neben dem Sensibilisieren innerhalb meiner Bezugsgrüppchen und dem Selbst-Empowern, möchte ich aber auch nicht die Veranstaltenden und die Veranstaltungsräume und "Szenen" von Verantwortlichkeiten ausklammern... Hui! Vielen lieben Dank für all eure Reaktionen und geteilten Gedanken, welche Umgangsstrategien ihr verfolgt oder vorschlagt!

Ich teile die Einschätzung von Leah mit dem Song von Maj im Hintergrund, dass ein Austausch über solche Situationen jenseits von ebendiesen wichtig ist, um ein Gefühl füreinander entwickeln zu können, auf das dann in entsprechenden Situationen gebaut/vertraut werden kann.
Oder, wie magda meinte, in das saure Äpfelchen beißen lernen und ggf. einen verständlislosen Blick ernten auf die Frage, ob sich eine Person gerade wohl mit einer Situation fühlt.

Und auch bei mir (@ femmeinista & Gernot) läuft es darauf hinaus, GRRRRRRRRen zu üben und als schnelle Reaktion greifbarer zu haben.

Neben dem Sensibilisieren innerhalb meiner Bezugsgrüppchen und dem Selbst-Empowern, möchte ich aber auch nicht die Veranstaltenden und die Veranstaltungsräume und „Szenen“ von Verantwortlichkeiten ausklammern…

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by: tutnurso http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1493 Sat, 20 Oct 2012 15:36:46 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1493 [***hier habe ich einen Kommentar nicht veröffentlicht, der sich pauschalisierend und relativierend zu Umgangsweisen auf queer(en )Parties äußert*** Was unter "queere Parties" läuft, ordnen Personen sehr unterschiedlich ein. Und Selbstverständlichkeiten, die Konsens und Respektieren von Grenzen abwerten oder ignorieren, werde ich nicht anerkennen sondern aufdecken, wo sie mir bewusst werden. Für die_den Autor_In des Kommentars hatten ebendiese Selbstverständlichkeiten leider als Konsequenz, solche Parties zu meiden.] [***hier habe ich einen Kommentar nicht veröffentlicht, der sich pauschalisierend und relativierend zu Umgangsweisen auf queer(en )Parties äußert***

Was unter „queere Parties“ läuft, ordnen Personen sehr unterschiedlich ein.

Und Selbstverständlichkeiten, die Konsens und Respektieren von Grenzen abwerten oder ignorieren, werde ich nicht anerkennen sondern aufdecken, wo sie mir bewusst werden.

Für die_den Autor_In des Kommentars hatten ebendiese Selbstverständlichkeiten leider als Konsequenz, solche Parties zu meiden.]

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by: Gernot http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1492 Sat, 20 Oct 2012 09:41:29 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1492 Annäherungsaktionen aus dem Off finde ich i.d.R. auch sehr ätzend, und das, obgleich ich kein Gewaltbetroffener bin. Wäre ich ein Gewaltbetroffener, würde ich in solchen Situationen das Gefühl haben, beinahe durchzudrehen, Wut, Irritation. Ich weiß nicht ob es für dich hilfreich ist, aber ich habe für solche Grenzüberschreitungen immer ein "Verpiss dich!" oder "Zieh Leine!" auf den Lippen, und stoße/schubse mitunter dann Leute leicht zurück. Je nach Ausprägung kann das bis zur Backpfeife gehen. Mir gibt das ein gutes Stück weit das Gefühl von Kontrolle zurück. Annäherungsaktionen aus dem Off finde ich i.d.R. auch sehr ätzend, und das, obgleich ich kein Gewaltbetroffener bin. Wäre ich ein Gewaltbetroffener, würde ich in solchen Situationen das Gefühl haben, beinahe durchzudrehen, Wut, Irritation. Ich weiß nicht ob es für dich hilfreich ist, aber ich habe für solche Grenzüberschreitungen immer ein „Verpiss dich!“ oder „Zieh Leine!“ auf den Lippen, und stoße/schubse mitunter dann Leute leicht zurück. Je nach Ausprägung kann das bis zur Backpfeife gehen. Mir gibt das ein gutes Stück weit das Gefühl von Kontrolle zurück.

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by: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Viel Kackscheiße, aber noch mehr berechtigte Wut – die Blogschau http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1491 Sat, 20 Oct 2012 07:01:20 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1491 [...] tut_nur_so berichtet von Übergriffen, die auch in der Öffentlichkeit, auch in vermeintlichen Schutzräumen und auch in der Gegenwart von Freund*innen immer wieder stattfinden. [...] […] tut_nur_so berichtet von Übergriffen, die auch in der Öffentlichkeit, auch in vermeintlichen Schutzräumen und auch in der Gegenwart von Freund*innen immer wieder stattfinden. […]

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by: femmeinista http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1489 Fri, 19 Oct 2012 14:08:54 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1489 Oh je! :/ Schade, dass dir so was passiert ist, leider es kommt bei viele zu häufig vor. Bei mir hat es lange gedauert bis ich raus aus der Schock kam und was sagen könnte (ja, Jahre südamerikanische Sozialisierung :( ) Jetzt es ist mir völlig egal ob Leute denken, dass meine Reaktionen übertrieben sind, ich werde einfach laut. Ich muss trotzdem sagen es klappt nicht immer, weil auch wenn ich weiß dass ich Recht habe, ich analysiere die Situation trotzdem und wenn der/die*jenige zum Beispiel riesig groß oder gefährlich vorkommt überlege ich es mir zweimal bevor ich was doch mache. Deswegen finde ich die Idee mit dem Absprechen gut, dann ist mensch nicht völlig allein in so eine Situation. Oh je! :/ Schade, dass dir so was passiert ist, leider es kommt bei viele zu häufig vor.

Bei mir hat es lange gedauert bis ich raus aus der Schock kam und was sagen könnte (ja, Jahre südamerikanische Sozialisierung :( ) Jetzt es ist mir völlig egal ob Leute denken, dass meine Reaktionen übertrieben sind, ich werde einfach laut.

Ich muss trotzdem sagen es klappt nicht immer, weil auch wenn ich weiß dass ich Recht habe, ich analysiere die Situation trotzdem und wenn der/die*jenige zum Beispiel riesig groß oder gefährlich vorkommt überlege ich es mir zweimal bevor ich was doch mache. Deswegen finde ich die Idee mit dem Absprechen gut, dann ist mensch nicht völlig allein in so eine Situation.

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by: Leah http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1488 Fri, 19 Oct 2012 12:33:49 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1488 danke für deinen text. ich hab mich schon in vielen solcher situationen befunden und ich habe schon viele solcher situationen nicht schnell genug erfasst und nicht [schnell genug] interveniert oder wusste nicht was ich tun soll. ich schließe mich da zunächst magda an, immer lieber einmal mehr nachzufragen, auch wenns scheinbar vertraut wirkt / bei scheinbar vertrauten interaktionen genauer hinzuschauen. vielleicht wäre es auch gut, nach einer solchen situation zu versuchen, zusammen den raum erstmal zu verlassen. und sei es nur um luft holen zu können und runterzukommen. ich weiß leider auch aus erfahrung/en dass ich mich -wie du ja auch schreibst- in solchen situationen sehr schlecht artikulieren kann und vor allem manchmal nicht weiß, was ich brauche. vielleicht wäre hier eine idee, sich mit nahe stehenden personen vorher - also ganz allgemein - mehr abzusprechen. wie reagieren -wir- jeweils in solchen situationen, was wünschen -wir- uns von anderen in solchen situationen? dann kann vielleicht eher eine awareness von vorneherein entstehen und wachsen. denn in direkten situationen spontan (weil ohne übung, weil meist ohnmächtig) zu intervenieren so schwer ist. danke für deinen text.
ich hab mich schon in vielen solcher situationen befunden und ich habe schon viele solcher situationen nicht schnell genug erfasst und nicht [schnell genug] interveniert oder wusste nicht was ich tun soll.

ich schließe mich da zunächst magda an, immer lieber einmal mehr nachzufragen, auch wenns scheinbar vertraut wirkt / bei scheinbar vertrauten interaktionen genauer hinzuschauen.

vielleicht wäre es auch gut, nach einer solchen situation zu versuchen, zusammen den raum erstmal zu verlassen. und sei es nur um luft holen zu können und runterzukommen.

ich weiß leider auch aus erfahrung/en dass ich mich -wie du ja auch schreibst- in solchen situationen sehr schlecht artikulieren kann und vor allem manchmal nicht weiß, was ich brauche.

vielleicht wäre hier eine idee, sich mit nahe stehenden personen vorher – also ganz allgemein – mehr abzusprechen.
wie reagieren -wir- jeweils in solchen situationen, was wünschen -wir- uns von anderen in solchen situationen?

dann kann vielleicht eher eine awareness von vorneherein entstehen und wachsen. denn in direkten situationen spontan (weil ohne übung, weil meist ohnmächtig) zu intervenieren so schwer ist.

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by: Maj http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1487 Fri, 19 Oct 2012 11:58:39 +0000 http://tutnurso.blogsport.de/2012/10/19/glitzer-ist-keine-einladung/#comment-1487 Dieses nie gefeit sein vor Übergriffen und sei der Raum angeblich noch so sicher - das kommt mir reichlich bekannt vor. Ich versuche, mir mehr und mehr Zusammenhänge zu erarbeiten, in denen diese Problematik bewusst angegangen wird. Ein Versuch. Immerhin. <a href="http://youtu.be/mYAh70nwRPo"> Passend dazu ist mir folgendes eingefallen.</a> Dieses nie gefeit sein vor Übergriffen und sei der Raum angeblich noch so sicher – das kommt mir reichlich bekannt vor. Ich versuche, mir mehr und mehr Zusammenhänge zu erarbeiten, in denen diese Problematik bewusst angegangen wird. Ein Versuch. Immerhin.
Passend dazu ist mir folgendes eingefallen.

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